www.hydroforming.net - Homepage
Herzlich Willkommen ...
Herzlich Willkommen auf unserer neu gestalteten Web Seite. Eine Web Seite ist wie eine Wohnung die von Zeit zu Zeit neue Farbe benötigt. So haben wir auch für sie die Web Seite und den Inhalt den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Ab sofort finden sie die ganzen Berichte unter dem Bereich Fachberichte unter Aktuell und Archiv abgelegt. Ihm Rahmen der zunehmend digitalen Planungen in den Unternehmen haben wir auch dort Hersteller von Maschinen, Bauteilen und Vormaterial unter Prozess, Produkt und Ressource abgelegt. Wir wünschen viel Freude bei der neuen Website.
Ihr Hydroforming.net Team Börries Burkhardt und Markus Löcker.
Salzgitter übernimmt Hydroform von SCHMOBI
Salzgitter AG übernimmt Hydroform von SCHMOLZ + BICKENBACH
Ausbau der eigenen Aktivitäten in dieser innovativen Umformtechnologie
Die Salzgitter AG übernimmt die Hydroforming Aktivitäten von SCHMOLZ + BICKENBACH und baut damit ihr in jüngster Zeit stark gewachsenes Geschäft mit dieser innovativen Umformtechnologie deutlich aus.
Im laufenden Geschäftsjahr werden die Salzgitter Hydroforming GmbH und SCHMOLZ + BICKENBACH zusammen mehr als 4,5 Mio. Bauteile fertigen. Diese finden unter anderem im Automobilbau Verwendung und tragen entscheidend dazu bei, Fahrwerke und Karosserien leichter zu bauen und Emissionen bei Abgas- und Wärmetechnikanwendungen zu verringern.
"Der Erwerb der hochmodernen Fertigungsanlagen und die hoch motivierte Belegschaft stärken unsere geschäftlichen Aktivitäten in diesem Bereich. Außerdem heben wir damit den großen Beitrag unserer Stahlprodukte für die Automobilbranche zur Verbrauchs- und Emissionssenkung hervor", erklärt Hans Fischer, Vorstandsmitglied der Salzgitter AG.
"SCHMOLZ + BICKENBACH ist sehr zufrieden, mit dem Salzgitter Konzern einen verantwortungsbewussten und wachstumsorientierten Partner für unseren Hydroformingbereich gefunden zu haben„, zeigt sich Benedikt Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der SCHMOLZ + BICKENBACH KG und Vorsitzender der Konzernleitung der SCHMOLZ + BICKENBACH AG, erfreut.
Aufgrund der schon erteilten Zustimmung der Kartellbehörden werden die Geschäftsaktivitäten zum 1. Januar 2008 auf Salzgitter übergehen.
Über den Kaufpreis der Transaktion haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Salzgitter Hydroforming GmbH
Salzgitter Hydroforming fertigt auf einem der modernsten Anlagenparks in Europa Serienbauteile. Zu den Kunden gehören die größten europäischen Automobilhersteller und deren Zulieferer. Beide Unternehmen haben zusammen mehr als 200 Beschäftigte in Crimmitschau (Sachsen) und Brumby (Sachsen-Anhalt).
Mit dem Hydroformingverfahren werden aus Rohren durch hohe Innendrücke Bauteile mit herausragenden Genauigkeits- und Leichtbaueigenschaften für den Automobilbau hergestellt.
SCHMOLZ + BICKENBACH
Die SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe ist weltweit der größte Hersteller, Verarbeiter und Distri-butor von Edelstahl-Langprodukten. Über 11.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von rund vier Mrd. Euro. Als Produzent ist die Gruppe die Nummer 1 sowohl bei rostfreien Langstäh-len als auch bei den Werkzeugstählen im globalen Markt.
Salzgitter AG Die Salzgitter AG gehört mit etwa zehn Mrd. Euro Außenumsatz, einer Produktion von über 7 Millionen Tonnen Rohstahl und ca. 24.000 Mitarbeitern zu den führenden Stahltechnologie-Konzernen Europas. Im Bereich der hochqualitativen Profil- und Flachstahlprodukte ist die Salzgitter AG unter den Top 5 in Europa, im Bereich der mittleren Leitungs- und Präzisrohre in Europa die Nummer 1, im Großrohrbereich Weltmarktführer.
Fischer Gruppe kauft HDE SOLUTIONS
Internationaler Hersteller von Edelstahlrohren übernimmt führenden europäischen Hydroforming-Anbieter/ „sinnvolle, strategische Ergänzung des bestehenden Produktportfolios“
Achern/Menden, 2. Oktober 2007. Die Fischer Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter von Edelstahlrohren, hat den Hydroforming(IHU)-Spezialisten HDE SOLUTIONS GmbH übernommen. Mit der Übernahme von HDE wird die Fischer Gruppe auf einen Schlag einer der weltweit führenden IHU-Anbieter. Der Hauptsitz der Fischer Gruppe befindet sich im badischen Achern; HDE ist im sauerländischen Menden beheimatet.
„Der Kauf von HDE SOLUTIONS ist eine höchst sinnvolle, strategische Ergänzung unseres bestehenden Produktportfolios und ein logischer Schritt auf unserem Weg hin zu einem mehrstufigen Anbieter hochwertiger Metallbauteile“, erklärte Hans Fischer, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Fischer Gruppe. „Die HDE passt in Branchenausrichtung, Produktportfolio und Managementkultur perfekt in unsere Unternehmensgruppe.“ Beide Unternehmen produzieren hauptsächlich für die internationale Automobilindustrie. Die Fischer Gruppe gehört zu den wichtigsten Zulieferern von HDE, hatte aber bereits eigene Hydroforming-Kapazitäten aufgebaut. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Fischer Gruppe beschäftigt weltweit 1.350 Mitarbeiter und ist einer der führenden Anbieter von Edelstahlrohren für die Automobilindustrie und andere Schlüsselbranchen. Das Unternehmen wurde 1969 von Hans Fischer gegründet und besitzt Produktionsstätten und Niederlassungen in den USA, Kanada, Mexiko, Österreich, Südafrika und China.
HDE SOLUTIONS ist 2002 durch ein Management Buy-out aus der 1817 gegründeten HDE Metallwerk GmbH entstanden. Mehrheitseigentümer waren drei Mitglieder des Managements unter Führung von Geschäftsführer Tom Graf. Zudem zählten drei Beteiligungsfonds zu den Gesellschaftern des Unternehmens. In den Folgejahren entwickelte sich HDE zum führenden europäischen Anbieter von Innenhochdruckumformung(IHU)-Bauteilen. Seit 2005 produziert das Unternehmen auch in Chemnitz und erweiterte damit erneut seine Kapazitäten. Der Umsatz verdoppelte sich binnen weniger Jahre auf rund 45 Mio. Euro in 2006.
Hauptabnehmer von HDE SOLUTIONS sind mit etwa 85 bis 90 Prozent namhafte Hersteller und Zulieferer (Tier 1) der internationalen Automobilindustrie, gefolgt von der Heizungs- und Klimatechnik, dem Maschinen- und Apparatebau sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie. Kunden sind u.a. VW, Boysen, faurecia, Buderus, Eberspächer, Wahler, KTM, Valeo und viele andere mehr. Die Mitarbeiterzahl an beiden Standorten liegt derzeit bei rund 240 Mitarbeitern.
Nach der Übernahme wird Hans Fischer neben Tom Graf der Geschäftsführung angehören. Neu in die Geschäftsführung kommt auch Stefan Geißler, der wie bisher Forschung und Entwicklung verantworten wird. Der Abbau von Arbeitsplätzen sowie die Schließung oder Verlagerung von Produktionsstätten bei HDE ist in Folge der Übernahme nicht geplant.
Salzgitter stärkt Hydroforming
Der Salzgitter-Konzern baut das in der Vergangenheit stark gewachsene Geschäft des Hydroformings weiter aus und sieht für dieses Marktsegment sehr gute Wachstumschancen. Hierfür hat Salzgitter in den letzten Jahren massiv in moderne Fertigungsanlagen investiert.
Derzeit werden am Standort Crimmitschau die Produktionskapazitäten mit der Erweiterung der Produktionsflächen um ein Drittel auf rund 9.000 Quadratmeter wesentlich vergrößert. Nach dem beschlossenen Grundstückskauf steht der Baubeginn unmittelbar bevor und soll im Frühsommer 2008 fertig gestellt sein. Mit Abschluss der jüngsten Erweiterungsmaßnahmen wird Salzgitter über 27 Millionen Euro am Standort Crimmitschau in das Hydroforming investiert haben.
Mit dem Hydroforming werden aus Rohren durch hohe Innendrücke Bauteile mit herausragenden Genauigkeits- und Leichtbaueigenschaften hauptsächlich für den Automobilbau hergestellt. Salzgitter Hydroforming fertigt auf einem der modernsten Anlagenparks in Europa Serienbauteile. Zu den Kunden gehören die größten europäischen Automobilhersteller und deren Zulieferer. Derzeit sind 150 Beschäftigte in Crimmitschau tätig.
Ostdeutsches Netzwerk IHU
Im Rahmen des Förderwettbewerbs "Netzwerkmanagement-Ost" -kurz NEMO- wurde am 01.07.2005 das Ostdeutsche Netzwerk IHU zur Know-how Unterstützung sowie zur Einführung und effizienten Nutzung der IHU- Technologie gegründet.
Als Netzwerkkoordinator tritt dabei das Fraunhofer- Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik auf. Das Institut konnte sich in den vergangenen Jahren ein großes Expertenwissen im Bereich der Innenhochdruck-Umformung aufbauen.
Das Innenhochdruck-Umformen hat sich vor allem in den letzten drei Jahrzehnten zu einem Verfahren entwickelt, das bei Großunternehmen im Bereich der Automobilzulieferindustrie Anwendung findet. Vor allem Abgaselemente, Strukturbauteile aber auch Produkte aus dem Antriebstrang (Nockenwelle) werden mit diesem Verfahren hergestellt. Im Bereich der kleinen und mittelständigen Unternehmen ist das Verfahren hingegen selten zu finden. So verhindern einerseits die hohen Investitionskosten für IHU-Anlagen andererseits das fehlende Know-how ein stärkeres Interesse am Innenhochdruck-Umformen. Auf Basis dieser Problematik wurde im Juli 2005 das Ostdeutsche Netzwerk IHU gegründet. Das Ziel des Netzwerkes ist die Einführung der IHU-Technologie vor allem für kleine Unternehmen. So begann das Netzwerk mit acht Unternehmen aus verschiedenen Branchen.[mehr]
Tagungsbericht: 12. Forum Innenhochdruck-Umformen
Tagungsbericht: 12. Forum Innenhochdruck-Umformen 2007 der PtU Darmstadt
Am 21. und 22. Februar hatte das Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen der Technischen Universität Darmstadt (PtU) zum 12. Forum Innenhochdruck-Umformen eingeladen. Das nun im zweijährigen Turnus stattfindende Forum hatte diesmal mehr die vor- und nachgelagerten Prozesse des Innenhochdruck-Umformens zum Thema. Prof. Dr. Dipl.-Ing. Peter Groche konnte für dieses Forum zehn Vortragende gewinnen.
In seinen einleitenden Worten stellte er dar, dass durch eine stetige Kostensteigerung das IHU-Verfahren unter Druck geraten ist. Zeigen doch die Vorträge, dass heute die vor- und nachfolgenden Prozesse eine hohe Auswirkung auf die Kostengestaltung haben. Es gilt also, diese vor- und nachgelagerten Prozesse so zu gestalten, dass weiterhin IHU-Bauteile kostengünstig und damit wettbewerbsfähig hergestellt werden können. [mehr]
Galerie 12. IHU Forum Darmstadt
| Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen. |
Technische Fortschritte vergrößern IHU-Potential
Zu Unrecht macht das Innenhochdruck-Umformen (IHU) kaum noch Schlagzeilen, hat es sich doch als serientaugliche Umfomtechnologie etabliert, die vor allem im Fahrzeugbau einen festen Platz im Verfahrensspektrum inne hat. Jüngste Entwicklungsschritte haben die Vorteile des IHU noch verstärkt. So sind nun auch gehärtete Bauteile und Teile mit belastungsangepasster Wandstärke realisierbar. Ausgehen vom Fahrzeugbau, eröffnen sich weitere Anwendungsmöglichkeiten.
Hier geht’s zum Bericht aus BLECH InForm 5/2006 als PDF Datei. Mit freundlicher Genehmigung der Salzgitter Hydroforming GmbH & Co. KG. [mehr]
Perspektiven der IHU-Technologie
Neue Wege beim Hydroforming
Die IHU-Technologie hat sich in vielen Anwendungsgebieten – vor allem der Automobilindustrie – als Standard etabliert. Gleichzeitig hat die intensive Weiterentwicklung bestehender Wettbewerbstechnologien den technologischen und wirtschaftlichen Vorsprung in einigen Einsatzbereichen auch reduziert oder sogar ganz ersetzt. Mit der Etablierung des IHU-Verfahrens einher geht derzeit eine Kostendiskussion, die nicht nur Hersteller, sondern auch Entwickler und Maschinenbauer fordert. Gleichzeitig steht die IHU-Technologie in einigen Branchen, wie z.B. der Luft- und Raumfahrtindustrie, noch ganz am Anfang ihres Durchbruchs. [mehr]
Beispiel EGR-Kühler:
Die Abgasrückführung ist eine wirkungsvolle Methode, um bereits während der Kraftstoffverbrennung z.B. Stickoxide (NOx) zu verringern und so die steigenden Anforderungen bei der Einhaltung der Grenzwerte der Abgasnormen zu erfüllen. Die Herausforderung liegt darin, die Wärmetauscher, mit denen ein Teil des Abgasstroms abgekühlt wird, möglichst kompakt zu bauen. Gas- und Wasseranschlüsse müssen sich gleichzeitig einer immer komplexeren Umgebung anpassen. Solch komplexe Formgebungen der Rohrleitungen lassen sich am besten mit der Hydroforming-Technologie umsetzen. Dabei wird ein Rohr in ein formbestimmendes IHU-Werkzeug eingelegt, mit einem Wirkmedium gefüllt und bei einem Druck von bis zu 2.500 bar in die Kontur gepresst. Extreme Biegeradien und Nebenformelemente wie etwa Dellen für Schraubenfreigänge, werden bei diesem Vorgang ausgeformt.
Freiheitsgrade für die Konstruktion von Hohlkörper
HEATforming, (Hot Expansion Air Technology) ist ein Verfahren zum Innendruckumformen von Hohlkörpern. HEATforming ermöglicht die Umformung dickwandiger Rohre, welche sich konventionell nur mit Verfahren der Massivumformung verarbeiten lassen. Daher erweitert dieses Verfahren die Grenzen der wirkmedienbasierten Umformung in den Bereich der Massivumformung hinein. [mehr]
