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1999 NEWS

Donnerstag 30.09.1999
GM Supplier of the Year Award für Schuler Hydroforming

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Holger Becker (Purchasing Manager Commodity Coordination Adam Opel AG), und Peter Steiner (Director Purchasing Machinery & Equipment GM Europe) bei der Verleihung des Awards

   
Peter Steiner Director Purchasing Machinery & Equipment GM Europe überreicht den Award an Volker Abt Geschäftsführer Schuler Hydroforming). Bitte auf das Bild klicken.
Bitte auf das Bild klicken. Von links nach rechts: Holger Becker Purchasing Manager Commodity Coordination Adam Opel AG, Peter Steiner Director Purchasing Machinery & Equipment GM Europe, Dr. Horst Dienstbach (Vorstandsvorsitzender Schuler AG), Hasan Sarac und Volker Abt (Geschäftsführer Schuler Hydroforming) sowie Wolfgang Feil (Mitgleid des Vorstands Schuler AG)

Am 30.09.1999 überreichte Peter Steiner, Direktor Anlageneinkauf Beschaffungswesen Europa bei General Motors den GM Supplier of the Year Award 1998 an Schuler Hydroforming GmbH & Co. KG. In einer Feierstunde im Technologiezentrum IHU in Wilnsdorf nahm Volker Abt, Geschäftsführer bei Schuler Hydroforming, die Auszeichnung entgegen. Schuler Hydroforming lieferte an die Adam Opel AG die in der Automobilindustrie weltweit erste vollautomatisierte IHU-Produktionsanlage. Auf dem integrierten Fertigungssystem im Werk Bochum produziert Opel mit der Innenhochdruckumformung (IHU) PKW-Vorderradträger für die Modelle Opel Astra und Zafira voll automatisiert in Serie.
Vor der Verleihung des GM Suppliers of the Year 1998 stellte General Motors weltweit über 30.000 Unternehmen in punkto Qualität, Service, Technologie und Preis auf den Prüfstand. Davon wählte die internationale Jury 184 Unternehmen aus insgesamt 29 Nationen aus. Darunter auch Schuler Hydroforming. Als Spezialist auf dem Gebiet der Innenhochdruckumformung entwickelt Schuler Hydroforming IHU-Prozesse und liefert komplette Fertigungssysteme. Mit der Lieferung der vollautomatisierten IHU-Fertigungslinie an die Adam Opel AG in Bochum hat das Wilnsdorfer Unternehmen ein kleines Kapitel Hydroforming-Geschichte geschrieben. Heute produziert Opel auf der Anlage jährlich eine Million PKW-Vorderradträger für die Modelle Astra und Zafira.
Der PKW-Vorderradträger ist ein Bauteil, das in der Vergangenheit in klassischer Schalenbauweise aus tiefgezogenen Hälften zusammengefügt wurde. Heute wird der Träger auf der automatisierten Produktionslinie mit Hilfe der Innenhochdruckumformung aus einem vorgebogenen Rohr hergestellt. Durch den Einsatz des IHU-Verfahrens konnte das Werkzeuggewicht um 30 Prozent, die Werkzeugkosten um 60 Prozent und die Produktionskosten um 20 Prozent reduziert werden. Während des Prozesses der Innenhochdruckumformung werden zusätzlich 22 Löcher in das Bauteil eingebracht.
Schuler Hydroforming in Wilnsdorf, seit 1994 in den Schuler Konzern integriert, hat sich ganz auf die Innenhochdruckumformung spezialisiert. Das Unternehmen arbeitet heute mit nahezu allen führenden Automobilherstellern und den bedeutenden Zulieferunternehmen weltweit Hand in Hand. Dabei beginnt die Zusammenarbeit bereits in der Auslegungsphase des Bauteils bzw. der Gesamtkonstruktion. Nur so kann das technisch-wirtschaftliche Potential der Innenhochdruckumformung genutzt werden.
Der Trend zum verstärkten Einsatz innenhochdruckumgeformter Bauteile spiegelt sich auch in der Entwicklung des Unternehmens Schuler Hydroforming wider. Mit umfangreichen Investitionen am Standort Wilnsdorf, darunter die Erweiterung des Technikgebäudes und der Montagehallen sowie die Integration neuer IHU-Prototypingpressen und eines Prüfstandes für IHU-Druckübersetzer, stellt Schuler Hydroforming die Weichen für die Zukunft.
tellungnahmen von GM zum GM Supplier of the Year 1998
"GM suppliers of the Year represent the best of the best", said Harold R. Kutner, Vice President and Group Executive, Worldwide Purchasing and North America Production Control & Logistics. "Of GM's 30.000 suppliers, Schuler Hydroforming is one of only 184, that have achieved Supplier of the Year distinction for 1998, an honor accorded to those who have achieved world-class levels of quality, service, technology and price in support of General Motors," he said.

Mittwoch, 11.08.1999
Fusion zum weltgrößten Aluminiumkonzern perfekt

Zürich (dpa) - Die größte Fusion in der Geschichte der Aluminium- und Verpackungsindustrie ist perfekt. Die kanadische Alcan-Gruppe, die französische Pechiney SA und die schweizerische Algroup schließen sich zu einem Konzern mit einem Umsatz von 21,6 Milliarden Dollar (39,3 Mrd DM/20,2 Mrd Euro) und 91 000 Mitarbeitern in 59 Ländern zusammen. Das teilten die drei Gesellschaften am Mittwoch in Zürich mit.

Presseinformation
Schuler Hydroforming

Hinterachse der VW-A-Plattform bei Allradmodellen jetzt mit drei IHU-Bauteilen

Bauteilanzahl reduziert - Kosten gesenkt -Qualität gesteigert
Bei der Serienfertigung von Hinterachskomponenten für die Allradmodelle der A-Plattform (VW Bora, VW Golf, Audi TT und Audi A3) vertraut die Volkswagen AG im Werk Braunschweig auf ein neues IHU-Fertigungssystem, geliefert von Schuler Hydroforming GmbH & Co. KG. Im Vergleich zur konventionellen Hinterachsfertigung mit verschweißten Tiefziehteilen werden durch Einsatz der Innenhochdruckumformung die drei Hinterachsbauteile Hauptrohr, Querlenker und Schließrohr kostengünstiger, in besserer Teilequalität und mit einer höheren Bauteilsteifigkeit produziert. Schweißarbeiten, die für das Fügen der Halbschalen erforderlich waren, entfallen. So ist zum Beispiel das Hauptrohr, das bisher aus vier Teilen zusammengefügt wurde, heute ein IHU-Bauteil. Im ersten Jahr der Serienfertigung werden 750.000 IHU-Bauteile das Fertigungsystem verlassen.
Das neue integrierte Fertigungssystem am Standort Braunschweig besteht aus: Roboter automatisierter Biegezelle, hydraulischer IHU-Presse mit Wasserhydraulik und Druckübersetzer, Laserschneidstation und Schneid- und Bördelvorrichtung.

Samstag, 24. Juli 1999
Bauteile für die S-Klasse
Oswald Hydroforming etabliert sich als Auto-Zulieferer

Freie Presse: Von Null auf 20 Millionen DM, das ist das erklärte Umsatzziel der Oswald GmbH & Co. KG – Hydroforming and Light Body Components in den nächsten zwei Jahren. Seit einem Monat läuft die Produktion des neu gegründeten Crimmitschauer Unternehmens. Wulf Böing, einer der drei Geschäftsführer: "So langsam kommt ein Auftrag nach dem anderen rein. Ich bin zuversichtlich, daß wir im Jahr 2001 Umsatzzahlen zwischen 18 und 25 Millionen DM erreichen werden."
Oswald Hydroforming will sich vor allem als Zulieferer für die Automobilindustrie etablieren. Gefertigt werden im Gewerbegebiet in der Pleißestadt Fahrwerksteile wie Hinterachsträger und Querlenker, Trägerbaugruppen der Karosserie wie Säulen, Schweller und Dachrahmen sowie Bauteile von Abgasanlagen. Produziert wird ausschließlich nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren (IHU). Bei gleichzeitiger Verwendung von hochfestem, dünnwandigen Stahl erreicht man eine Gewichtseinsparung von 30 bis 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Bauteilen. "Außerdem haben unserer Teile eine hohe Lebensdauer. Wir können die Dauerfestigkeit um das Drei- bis Fünffache erhöhen", so Böing. Als einer der ersten potentiellen Abnehmer wurde Daimler-Chrysler bei den Crimmitschauern vorstellig. Jüngst orderte der Großkonzern Bauteile für die Abgasanlage der S-Klasse des Mercedes an. Auch Audi und der französische Hersteller von Abgassystemen Faurecia werden von Oswald Hydroforming beliefert.
Die IHU-Technik sieht Wulf Böing noch immer als Marktlücke. Erst seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt sich die Automobil- und Zulieferindustrie intensiv mit dieser Technologie. Deshalb haben Böing sowie seine beiden Mitstreiter Jürgen Oswald und Helmut Spanner keine Kosten und Mühen gescheut, um in den für sie vorteilhaften Standort zu investieren und eine zukunftsorientierte Existenz zu gründen. "Die Fahrzeugindustrie ist in dieser Region nun einmal fest verwurzelt", weil Böing. 11 Millionen DM werden am Ende des Jahres insgesamt in den Aufbau des Unternehmens geflossen sein. Mit 8 Beschäftigten hat Oswald Hydroforming im Juni begonnen. Bis auf 70 Mitarbeiter wolle man den Betrieb ausbauen. Darüber hinaus habe man sich fest vorgenommen, Lehrlinge für die Berufe Elektroniker und Fertigungsmechaniker auszubilden. "Vielleicht klappt das schon im nächsten Jahr", hofft Wulf Böing.

Montag, 19. Juli 1999
Salzgitter AG beteiligt sich an Oswald Hydroforming

Salzgitter (vwd) - Die Salzgitter AG, Salzgitter, wird sich zunächst mit 24,9 Prozent an der Oswald Hydroforming GmbH, Crimmitschau, beteiligen. Dies teilte das Unternehmen am Montag in Salzgitter mit. Zudem solle eine Option vereinbart werden, auch eine Mehrheitsbeteiligung erwerben zu können. Oswald sei spezialisiert auf zukunftsweisende Technologien der Innenhochdruckformung, die Anwendungspotential u.a. in der Automobilindustrie sowie Raum- und Luftfahrttechnik biete.
Für Salzgitter biete die Beteiligung an dem Unternehmen "hervorragende Voraussetzungen, ihre Position als Stahl- und Technologiepartner für die Automobilindustrie auszuweiten". Eine Summe für die Kosten der Beteiligung wurde nicht genannt. Oswald wurde den Angaben zufolge Mitte letzten Jahres gegründet und liege mit seinem Standort nahe am Werk der Volkswagen AG, Wolfsburg, in Mosel.

Presseinformation
Anton Bauer GmbH & Co. KG

IHU-Maschine HYPROLOC 3000 in der Großserienfertigung

Die 1997 entwickelte IHU-Maschine HYPROLOC 3000 zeichnet sich durch ein mechanisches Verriegelungssystem mit hydraulischem Dehnungsausgleich aus, welches sich als wirtschaftliche und leistungsfähige Alternative zu Pressensystemen bewährt hat. Die Maschine wird seit September 1997 im Hause Anton Bauer für die Prototypen- und Kleinstserienfertigung eingesetzt.
Im Frühjahr nächsten Jahres kommt die HYPROLOC 3000 erstmals in der Serienfertigung eines deutschen Automobilherstellers zum Einsatz. Die voll automatisierte Fertigungslinie für den Standort Braunschweig der Volkswagen AG wird neben der IHU-Operation Schritte wie Vorbiegen und Laserbeschnitt umfassen. Zur Produktion des umfangreichen, aus mehreren Achskomponenten bestehenden Bauteilspektrums werden Mehrfachwerkzeuge zur gleichzeitigen Umformung von verschiedenen Komponenten eingesetzt.
Zum gleichen Zeitpunkt wird das kanadische Unternehmen Royal Laser Tech Corporation in seinem Werk in Etobicoke, Ontario, die Prototypen- und Kleinserienfertigung von IHU-Teilen mit einer HYPROLOC 3000 Maschine aufnehmen.
Auch das kanadische Partnerunternehmen der Firma Anton Bauer GmbH & Co. KG, Valiant Machine & Tool Inc., wird noch im Frühjahr 2000 die Prototypen- und Kleinserienfertigung mit einer HYPROLOC 3000 Maschine anbieten.

Montag, 07. Juni 1999
British Steel fusioniert mit Hoogovens

London (AP) Der britische Hersteller British Steel will mit dem niederländischen Unternehmen Hoogovens zum drittgrößten Stahlkonzern der Welt fusionieren. Die neue Gesellschaft wird einen Umsatz von rund 9,4 Milliarden Pfund und etwa 70.000 Beschäftigte haben, wie die beiden Unternehmen am Montag in London erklärten. British Steel wird an dem neuen Konzern einen Anteil von 61,7 Prozent halten. Die Fusion soll im Herbst vollzogen werden, sagte der Vorstandschef von British Steel, John Bryant.

Ziel des Zusammenschlusses sei zwar nicht die Schließung mehrerer Werke, aber keine Produktionsstätte habe eine Garantie für die Zukunft, genausowenig wie es Garantien für Arbeitsplätze geben könne, betonte Bryant. Im Rahmen der Fusion sollen Stellen gestrichen werden. Konkrete Angaben wurden aber zunächst nicht gemacht. Der Zusammenschluß ermögliche erhebliche Einsparungen bei Verwaltungskosten, Einkauf und Logistik, hieß es. An der Amsterdamer Börse sprangen die Aktien von Hoogovens nach Bekanntwerden der Nachricht zeitweise um neun Prozent in die Höhe. Die Papiere von British Steel gerieten dagegen unter Druck.
British Steel Web Seite, Hoogovens Web Seite

Presseinformation
Anton Bauer GmbH & Co. KG

Internationale Partnerschaft im Bereich IHU-Technologie

Das deutsche Unternehmen Anton Bauer GmbH & Co. KG und die kanadische Firma Valiant Machine & Tool Inc. haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Kooperation beider Unternehmen ist, der Automobilindustrie kostengünstigen Full-Service in der Innenhochdruckumform-Technologie zu bieten. Das Angebot der Unternehmen im IHU- Bereich umfaßt unter anderem:

  • Machbarkeitsstudien und Simulation
  • Teil- und Prozeßentwicklung
  • Prototyping
  • Produktionsanlagen und -werkzeuge
  • Voll automatisierte Fertigungslinien
  • After-Sales-Service

Die beiden Unternehmen bieten ihren Kunden Leistungen wie Engineering, Konstruktion, Anfertigung, Zusammenbau, Tryout, Inbetriebnahme, Installation, Schulung und Produktionsunterstützung. Die Kooperation verfügt zur Zeit über Niederlassungen in Kanada, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien und Belgien.

ittwoch, 24. Februar 1999
Schuler schon im März an die Börse

Göppingen (vwd) - Die Schuler AG, Göppingen, will schon im März 1999 in den Amtlichen Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt gehen. Bisher hatte der Weltmarktführer von Großtransferpressen als Termin lediglich das erste Halbjahr 1999 genannt. Wie Schuler am Mittwoch erklärte, ist der Börsengang, bei dem Vorzugsaktien plaziert werden sollen, mit einer noch nicht bezifferten Kapitalerhöhung verbunden. Die Familie Dr. Robert Schuler-Voith hält 75 Prozent des derzeitigen Atienkapitals von 70 Mio DEM und wird diesen Anteil auch in Zukunft halten. Schuler Hydroforming hat jetzt einen Großauftrag vom US-Automobilzulieferer The Budd Company über vier komplette Produktionsanlagen zur Herstellung hydrogeformter Bauteile im Auftragswert von 43 Mio DEM erhalten. Schuler setzt damit das Wachstum im jungen Geschäftsbereich "Hydroforming" fort. Im Geschäftsjahr 1997/98 (30. September) trug dieser Bereich bereits mit 73 Mio DEM zum Konzernumsatz von 1,012 (0,837) Mrd DEM bei. Um die internationale Marktführung weiter auszubauen, errichtet Schuler im Großraum Detroit ein Prototyping-Center mit einem Investitionsvolumen von über 20 Mio DEM.

Presseinformation
Schuler Hydroforming

Alternatives Maschinenkonzept für Hydroformingpressen

Kürzere Rüstzeiten und Modularität bei IHU-Anlagen der Zukunft
Schuler Hydroforming GmbH & Co. KG hat gemeinsam mit Schuler SMG GmbH & Co. KG ein alternatives Maschinenkonzept für Pressen zur Innenhochdruckumformung (IHU) entwickelt. Der neue Maschinentyp - erstmals als Studie auf der Euroblech 1998 der Fachwelt vorgestellt - wird die klassischen IHU-Pressen in Säulen- und Vierständerbauweise sinnvoll ergänzen. Im Vergleich zu diesen beiden Varianten ist die neue Presse in Plattenbauweise ausgeführt. Während kleine Zylinder von oben für das Schließen und Öffnen der Stößel verantwortlich sind, bringt ein Kurzhubzylinder im Pressentisch, die für die Innenhochdruckumformung erforderliche Schließkraft auf.

Dr. Walter Osen, Projektleiter Hydroformingpressen bei Schuler SMG: " Der neue Pressentyp zeichnet sich durch drei Merkmale aus. Diese sind in knappen Worten: Reduzierte Zykluszeiten durch das Kurzhubprinzip, optimale Einleitung der Kräfte in das Pressengestell durch die Plattenbauweise sowie die Möglichkeit IHU-Anlagen auf der Basis standardisierter Pressen Schritt für Schritt erweitern zu können." Da es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt, wird erst eine realisierte Anlage unter Prototypingbedingungen zeigen müssen, was in ihr steckt. Dr. Walter Osen dazu: "Im Februar 1999 wird im Technologiezentrum IHU bei Schuler Hydroforming in Wilnsdorf die erste Hydroforminganlage mit Kurzhubprinzip ihre Arbeit aufnehmen. Die Anlage - in Vierständerbauweise ausgeführt - wird eine Schließkraft von 50.000 kN besitzen. Es wird mit einer Reduzierung der Zykluszeiten um bis zu 20 Prozent gerechnet."

Das neu entwickelte Kurzhubprinzip trennt die Funktion Öffnen/Schließen des Werkzeuges von der Funktion Schließkraft aufbringen. Während das Öffnen/Schließen nur noch von zwei kleinen Eilgangzylindern realisiert wird bringt ein großer Kurzhubzylinder im Pressentisch die komplette Schließkraft auf. Die Übertragung der Kräfte auf das Pressengestell erfolgt dabei durch einfahrbare Distanzriegel, die oben auf dem Stößel angeordnet sind. Diese fahren vor dem Öffnen des Werkzeuges wieder zurück. Bei der bisherigen Funktionsweise mit großen Hydraulikzylindern, die das IHU-Werkzeug von oben sowohl Öffnen/Schließen als auch Zuhalten, sind die Geschwindigkeiten technisch bedingt niedriger.

Ein weiterer Vorteil des neuen IHU-Pressenkonzeptes liegt in der konzentrierten Einleitung der Schließkräfte in die Platten des Pressengestells. Dem Kunden ermöglicht diese Bauweise IHU-Anlagen modular aufzubauen und zu erweitern. Dr. Walter Osen: "Mit dem neuen Konzept lässt sich beispielsweise stufenweise aus einer 2.500 to Presse eine 10.000 to Presse aufbauen. Die Presse wird Stück für Stück erweitert und die Schließkräfte der Kurzhubzylinder addieren sich." So ist eine optimale Anpassung an sich ändernde Werkzeug- und Bauteilgrößen möglich.

 

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Last update: Januar 22, 2000
Letzte Änderung: 22 Januar 2000

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