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HYPROTEC® IHU-Technologie: HYPROLOC

Mechanische Verriegelung mit hydraulischem Dehnungsausgleich - die Alternative zur IHU-Presse

Die Firma Anton Bauer GmbH & Co. KG ist seit 1989 im Bereich der IHU-Technologie vertreten. Das Unternehmen setzte sich von Anfang an die Entwicklung von leistungsfähigen und kostengünstigen Maschinen für das Innenhochdruckumformen zum Ziel. Die HYPROTEC® IHU-Technologie des Unternehmens umfaßt speziell auf die Anforderungen des IHU-Prozesses zugeschnittene Anlagen und Werkzeuge, welche gleichermaßen für die Großserienfertigung als auch für Forschung und Entwicklung geeignet sind. Neben der Herstellung von Anlagen und Werkzeugen bietet das Unternehmen seinen Kunden Leistungen wie Bauteil- und Prozeßentwicklung, Prototyping sowie die Planung und Realisierung von voll automatisierten Fertigungslinien.

Die 1997 entwickelte Maschine HYPROLOC 3000 zeichnet sich durch ein mechanisches Verriegelungssystem mit hydraulischem Dehnungsausgleich aus, welches sich als wirtschaftliche und leistungsfähige Alternative zu Pressensystemen bewährt hat. Die Maschine wird seit September 1997 im Hause Anton Bauer für die Prototypen- und Kleinstserienfertigung verwendet.

Bitte auf das Bild klicken. - Anton Bauer Hyproloc 3000
HYPROLOC 3000

HYPROLOC Maschinen basieren auf einem ebenerdig installierten Viersäulengestell mit Zugankern. Ein Pressenkeller ist nicht erforderlich. Die Maschinen lassen sich daher auch bei Unternehmen installieren, die baulich nicht auf den Einsatz von Pressen vorbereitet sind. Die Lieferzeit und die benötigte Zeit für den Aufbau der Anlage beim Kunden sind vergleichsweise kurz.

Die patentierte mechanische Bajonettverriegelung und der hydraulische Dehnungsausgleich gewährleisten vollflächigen kraftschlüssigen Werkzeugschluß in Verbindung mit hohen Zuhaltekräften und kurzen Zykluszeiten.

Bajonettverriegelung

Zwei Eilgangzylinder fahren zum Schließen des Werkzeuges den außenverzahnten Bajonettkörper mit dem Werkzeugoberteil senkrecht durch einen innenverzahnten Bajonettring in Richtung des Werkzeugunterteiles. Dabei können Vorformoperationen ausgeführt werden. Beim Aufsetzen der beiden Werkzeughälften befinden sich die oberen Stirnflächen der Verzahnung des Bajonettkörpers und die unteren Stirnflächen der Bajonettringverzahnung auf der gleichen Höhe. Durch eine Drehung des Bajonettringes greifen die Zahnstirnflächen ineinander und erzeugen über ihre Neigung einen Formschluß.

Vollflächiger Werkzeugschluß

Bei allen IHU-Systemen resultiert aus dem im Werkzeug wirkenden Innendruck eine Kraft, die zur Dehnung des Maschinengestells führt. HYPROLOC Maschinen gleichen diese Dehnung durch eine patentierte hydraulische Membran im Bajonettkörper automatisch flächen- bzw. druckproportional aus und gewährleisten einen vollflächigen kraftschlüssigen Werkzeugschluß. Die Zuhaltekraft während des Umformprozesses beträgt bis zu 60.000 kN.

Bitte auf das Bild klicken - Anton Bauer Funktionsprinzip HYPROLOC
Funktionsprinzip HYPROLOC

Optimale Werkzeugzugänglichkeit

HYPROLOC Maschinen sind für den Einsatz aller IHU-Werkzeugtypen mit maximalen Abmessungen von 3.900 x 2.000 x 1.200 mm geeignet. Je nach dem Design der Bauteile und der erforderlichen Werkzeugzuhaltekraft kommen Multiwerkzeuge, welche die gleichzeitige Umformung mehrerer Teile ermöglichen, zum Einsatz. Die Werkzeuge können mittels eines Werkzeugwechseltisches in weniger als 20 Minuten gewechselt werden. Gute Werkzeugzugänglichkeit gewährleistet die einfache Handhabung von Werkzeugen und Werkstücken.

Kurze Zykluszeiten

Die Trennung der Funktion "Öffnen/Schließen des Werkzeuges" von der Funktion "Aufbringen der Zuhaltekraft" trägt zu einer deutlichen Verringerung der Taktzeit gegenüber Pressensystemen bei. Die Druckkraft der Membran für den Dehnungsausgleich ist ohne Einfluß auf die Zykluszeit. Zum Bauteilhandling können handelsübliche Feeder oder Robotersysteme eingesetzt werden.

Mit freundlicher Genehmigung der Firma Anton Bauer GmbH & Co. KG

Weiterer Web Link: Alluminium Prototypenentwicklungen

   

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Last update: Februar 18, 2000
Letzte Änderung: 18 Februar 2000

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